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PM zum Tag der Deutschen Einheit - Nur in Europa werden wir das beenden können, was wir mit der Deutschen Einheit begonnen haben

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„Nur in Europa werden wir das beenden können, was wir mit der Deutschen Einheit begonnen haben“ Guido Wolf setzt ein klares Zeichen am Tag der Deutschen Einheit

„Nur in Europa werden wir das beenden können, was wir mit der Deutschen Einheit begonnen haben“
Guido Wolf setzt ein klares Zeichen am Tag der Deutschen Einheit

Bei der traditionellen Veranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit der JU Rems-Murr in Kooperation mit der JU Waiblingen, hielt in diesem Jahr Guido Wolf die Festrede.
„Freuen wir uns auf einen spannenden Vortrag und neue Ideen, damit wir auch in 27 und vielen weiteren Jahren großartig in Deutschland leben dürfen“ meinte die Kreisvorsitzende Ann-Cathrin Simon vor den rund 50 Gästen, die am 3. Oktober im „WN-Studio“ in Waiblingen waren. Sie alle kamen aus dem gleichen Grund, das 27. Jahr der Deutschen Einheit zu feiern.
Ganz besonders sei es, dass gerade diejenigen, die den Mauerfall nicht erlebt haben, eine Veranstaltung machen, um die Deutsche Einheit zu feiern. Mit dieser Aussage lobte der Landtagsabgeordnete Claus Paal die Junge Union und dankte dieser zugleich für die tolle Veranstaltung. Klar machte Claus Paal auch, dass die Errungenschaften, die damals in so kurzer Zeit erreicht wurden, ohne Helmut Kohl nicht möglich gewesen wären.
Guido Wolf, der Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg, erinnerte in seiner Festrede daran, wie wichtig es sei, die friedliche Revolution in Erinnerung zu bringen. Denn auch heute sei ein friedliches Miteinander keine Selbstverständlichkeit. Man müsse immer wieder dafür kämpfen, denn dieser Kampf lohne sich.
Mit Blick auf die Bundestagswahl sei auch klar, dass es eine unterschiedliche Entwicklung zwischen Ost und West gebe. Die Ergebnisse müssen, so Wolf, zum Nachdenken anregen, was wir in Zukunft beim Thema „Zusammenwachsen“ besser machen können. Daher sei es immens wichtig, die Ängste und Sorgen aufzunehmen und sich dafür einzusetzen, dass niemand zurückgelassen werde. Zusammenwachsen bleibt eine Daueraufgabe. Nichtsdestotrotz seien die Unterschiede zwischen Ost und West kleiner geworden. Vor allem bei der jungen Generation seien diese fast verschwunden.
Wolf sprach auch darüber, dass die europäische Idee als eine Art Friedensmodell startete. Heute stünden ganz andere Gedanken im Mittelpunkt. Wichtig sei hierbei jedoch, dass Europa nicht alles gleichmachen will, sondern als Einheit der Vielfalt gelten solle. Großen Applaus gab es für Wolfs Aussage, dass ein Europa der Werte auch ein Europa der klaren Ansage sein müsse. Nur wer diese auch einhält, könne Teil des zukünftigen Europas sein.
Wichtig für Europa sei auch, dass die EU sich nicht um alles kümmern dürfe, sondern um das Richtige. Genau wie Erwin Teufel es immer betonte, sei hierbei Subsidiarität angesagt.
Zusammenfassend zum Tag der Deutschen Einheit sagte Wolf: „Nur in Europa werden wir das beenden können, was wir mit der deutschen Einheit begonnen haben“.
So endete ein Festtag mit dem gemeinsamen Singen der deutschen Nationalhymne.

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